Mit dem Fahrrad aus der Krise
Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Fortbewegungsmittel der Welt, ist es doch weder auf Treibstoff in irgendeiner Form noch auf einen Motor angewiesen.
Das Fahrrad wird einzig und allein durch die Muskelkraft des Fahrers angetrieben. Da bei einem Fahrrad kein Benzin für den Antrieb benötigt wird, besteht auch kein finanzieller Aufwand. Das Fahrrad muss finanziert werden und eventuell müssen später anfallende Reparaturen gestemmt werden, doch kann man für diese ja sparen. Das regelmäßige und notwendige Befüllen eines Tanks ist nicht nötig. Somit ist ein Fahrrad zum einen der Umwelt zuträglich, da die CO2 Emissionen eines Fahrrads bedeutend geringer einzustufen sind, als die eines Kraftfahrzeugs, zum anderen – und das ist für die meisten Radfahrer wohl der ausschlaggebende Punkt – schont das Fahren mit einem Fahrrad auch den persönlichen Geldbeutel.
Gerade zu Zeiten der Finanzkrise, wo jeder genau hinsehen muss, wo sein Geld hinfließt und dreimal überlegen muss, ob die jeweilige finanzielle Leistung wirklich nötig ist, scheint ein Fahrrad die optimale Alternative für die Fortbewegung im Alltag zu sein.
Natürlich spielt bei vielen Menschen der gesundheitliche Faktor des Fahrradfahrens auch eine wichtige Rolle, doch ist auch hier oft der Kosten-Nutzen-Gedanke ein nicht unbedeutender.Auf welchem sonstigen Wege außer dem Fahrrad ist es denn möglich, Strecken in kürzester Zeit zurückzulegen, die Umwelt zu schonen und dabei noch Geld zu sparen, das in unsicheren Zeiten wie der aktuellen Finanzkrise lieber anderweitig verwendet werden kann? Das Fahrrad hat seit seiner Einführung weltweit viele Liebhaber und Fans gefunden, und gerade in den letzten Jahrzehnten einen enormen Imageschub erlebt.



