Es war einmal… der €uro
Das Euro-Abenteuer geht zu Ende
Es war einmal der Euro
Geldherrschaft
Es war einmal der Euro
Deutschland wählt

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Brief an die Bundesregierung – Kommentare

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  • Volkhardt Sommer:

    Hallo Herr Schultes,
    es wäre doch fatal das Fach Geschichte in den Schulen abzuschaffen. Zumindest wird in den Schulen etwas deutsche Geschichte gelehrt, wenn auch mit halber Wahrheit. Es ist zwar Wunschdenken, aber ich wünschte mir, dass dann im Fach Geschichte die richtiggestellte Geschichte gelehrt wird.

    Grüße

  • Andreas Schultes:

    Sehr geehrter Herr Prof. Hankel,
    Herren und Damen,

    wenn sich eine Bundeskanzlerin mit einem Mensch trifft, von dessen Meinung überzeugt ist und von diesem Mann unterstützt wird, der freiwillig ca. 3,5 Millionen Euro zahlt obwohl Er unschuldig ist und im neuen Amt als Chef mal nur so ruck zuck Tausende auf die Straße setzt und auch noch Gemeinden und Komunen mit fragwürdigen(z.B.Pforzheim)Finanzgeschäften das letzte Kapital entzieht, also mit so jemanden einer Meinung ist, darf doch die Frage erlaubt sein:
    Wen vertritt diese Bundeskanzlerin? Herr Prof. Hankel hat meine Hochachtung und Respekt, hat zu 100% Recht mit seiner Analyse Euro und dessen geplanten Untergang. Er vertritt meine Meinung, die ich schon seit langer Zeit zum Besten gebe und es bestätigt sich mal wieder: Der Mensch ist nicht lernfähig, darum schafft in der Schule Platz,schafft das Fach Geschichte ab.

    Nur mit freundlichem Gruß an Gleichgesinnte oder die es noch werden.
    Andreas Schultes

  • Reiter W.:

    Sehr geehrter Hr. Prof. Hankel,

    Ich stimme Ihren Ausführungen in allen Punkten zu 100% zu, und finde es schade, das die Menschen die sich in der Wirtschaft wirklich auskennen, nie an die Macht kommen.
    An der Macht sind immer nur die, die von ihrer Arbeit anscheinend keine Ahnung haben.
    Ich selbst habe nicht studiert, und gehöre zum einfachen Volk, dennoch besitze ich einen gesunden Menschenverstand und empfinde Ihre Aussagen als äußerst plausibel, ehrlich und wirklichkeitsnah. Eine wesentlich reellere Einschätzung der Lage, als uns die Politiker glauben lassen wollen.
    Ich konnte an mir selbst feststellen, wie seit Einführung des Euro, mein Lebensstandard kontinuierlich bergab ging. Mittlerweile schon soweit das ich jetzt bei der Bundesagentur für Arbeit gelandet bin, obwohl ich bisher bei einer großen deutschen Firma, die Großdieselmotoren für Schiffe und Kraftwerke herstellt, einen gut bezahlten Job hatte. Von heute auf morgen, quasi nach dem Auszählverfahren auf die Straße gesetzt wurde… Aber die Wirtschaftskrise, die durch skrupellose Banker heraufbeschworen wurde, und dieselben dann noch mit millionenschweren Abfindungen belohnt werden, hat ja noch keine Arbeitsplätze gekostet….und dann suchen Sie mal mit 47 Jahren eine neue Arbeit….
    Armes Deutschland kann ich da nur sagen. Massenhafte Pleiten von mittelständischen Unternehmen und auch Großkonzernen. In anbetracht dieser Tatsachen, die sich nicht verschweigen lassen, ist es echt lächerlich, mit welchen Lügen uns die Politik beruhigen und hinhalten will.

    Ich wünsche Ihnen Hr. Prof. viel Erfolg mit diesem Brief und möchte Ihnen auf diesem Wege mitteilen, dass ich voll und ganz hinter Ihrer Meinung stehe, und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute

    W. Reiter

  • H. Herman:

    Sehr geehrter Herr Professor Hankel!

    Ich halte Ihr Anliegen für wichtig und mutig, zumal bei uns hier die Gefahr besteht, als zu rechts oder zu links diskreditiert zu werden, wenn man gegen den Strom anschwimmt! In Ihren Äusserungen ist mehr Weitblick und Verantwortlichkeit als in dem bei den meisten Politikern vorherrschenden Blick bis zur nächsten Wahlperiode! Diese Rechnung ist aber leider bei Herrn Kohl aufgegangen.

    Grundsätzlich halte ich den europäischen Gedanken für gut. Er darf jedoch nicht so weit gehen, dass es zu Ungerechtigkeit kommt: Bei den Griechen war es nicht so schlimm, wenn mal etwas mehr Geld nachgedruckt werden musste, wo hingegen unsere Bundesbank eine vortreffliche Hüterin unserer Währung war! Dies kann man höchstens totschweigen, nicht jedoch “wegdiskutieren”! Die europäische Zentralbank wird diesem Beispiel niemals nachfolgen können, da diese weitaus mehr unterscheidlichen Interessen nachkommen muss.

    Es sollte in der Sache auch nicht darum gehen, Länder wie Griechenland zu mehr Haushaltsdisziplin “erziehen” zu wollen. Es ist ohnehin zweifelhaft, ob dies überhaupt möglich ist. Es soll auch nicht der Satz gelten “am deutschen Wesen soll die Welt genesen”! Dennoch ist es gerecht, wenn jede Nation die Früchte ihres Handelns erntet, egal ob diese positiv oder negativ sind!

    Frau Merkel meinte in den vergangenen Tagen, dass “wir über unsere Verhältnisse gelebt haben”. Woher nimmt sie nur diese Gewissheit? Meint sie damit die Mehrwertsteuererhöhung? Oder die Besteuerung der Renten ( Regierung Schröder )? Studiengebühren? Zahlungen an die Hypo Real Estate? Vielleicht sinds ja auch die zahlreichen Nullrunden bei Renten und Löhnen? ( Man möge mir den Ausdruck “Nullrunde” verzeihen, da er etwas an den status quo erinnert, in Wirklichkeit jedoch mit Wertverlust einhergeht! ).

    Zusammenfassend ist zu sagen, dass die deutsche Regierung gegenwärtig in Sachen Euro eine Politik gegen ihre eigenen Bürger macht! – Und damit meine ich wirklich “Bürger”; für unsere Wirtschaft ist es vortrefflich, wenn sie bei schwachem Euro in die ganze Welt exportieren kann. Darum sind “wir” ja auch Exportweltmeister!

  • Rainer Schell M.A.:

    Sehr geehrter Herr Professor Dr. Hankel !

    Dass Sie als laute Stimme für Währungsstabilität auftreten, finde ich gut, verschafft Ihnen Popularität, hilft aber der Währung nicht.

    Ihr Brief an die Bundesregierung hat leider keine konkreten Vorschläge, wie es besser geht. Dass die DM zurückkehrt ist völlig ausgeschlossen, oder glauben Sie etwa daran ?

    Natürlich hat die einheitliche Währung viele Vorteile für sich. In der Theorie sollte es nur eine einzige Währung geben, um der wirtschaftlichen Entwicklung optimal zu dienen. Davon sind wir weit entfernt, aber die europäischen Staaten machen nun einmal auch gemeinsame Politik -besser als Politik gegeneinander-.

    Leider ist nun der Rubikon mit der Freigabe des Ankaufs von Staatsanleihen auf dem Papier tasächlich überschritten.
    Wie kann Herr Weber dies künftig begrenzen ? Das ist die Frage.
    Wie kann Haushaltsdisziplin “exportiert” werden ? Dies ist immens wichtig für letztendlich nicht nur für Deutschland als Exportwirtschaftsland, sondern auch für alle Länder des Euro.

    DM-Wunschträume bringen niemanden weiter, geduldige Überzeugungsarbeit schon eher.

    Ich glaube nicht an “Wohlstandsinseln”, dafür ist die Welt zu klein geworden. Wenn wir uns nicht einbringen, werden wir allein scheitern. Ich hätte die Finanzkrise nicht allein auf dem Rücken der DM erleben wollen, es wäre “Griechenland” im umgekehrten Extrem gewesen.

    Deutschland hat die Integration der “DDR” mithilfe auch der Europartner geleistet.
    “1929″ ist erst einmal abgewendet mit viel internationalem Geld. (Wie hätten Sie es besser gemacht ?)
    Nun gibt es neue Aufgaben, arbeiten wir daran ! Ja, jetzt gilt es weiter, Haushaltsdisziplin zu wahren und den Sinn nachhaltigen Wirtschaftens zu beweisen: das Beispiel Griechenland zeigt, wie es nicht geht (mit Betrug und Schummelei) !

    Mit freundlichen Grüßen

    Rainer Schell