Es war einmal… der €uro
Das Euro-Abenteuer geht zu Ende
Es war einmal der Euro
Geldherrschaft
Es war einmal der Euro
Deutschland wählt

Sollte über die „EU-Rettungspakete“, verbürgt aus unseren Steuergeldern, per Volksentscheid entschieden werden?

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Brief an die Bundesregierung – Kommentare

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  • Patriot 1848:

    Ich bin für die Deutsche Mark als einzige Währung in Deutschland, auch weil eine eigene Währung Ausdruck der Souveränität einer Nation ist. Der Euro hat keine ausreichende demokratische Existenzberechtigung, weil das Deutsche Volk die Einführung nicht direkt durch Volksabstimmung genehmigt hat. Es stellt sich daher die Frage, wer in Deutschland der Souverän ist: Die Parteien oder das Volk!? Grundsatzfragen sind in einer echten Demokratie vom Volk zu entscheiden und nicht von den Parteien.

    Deutschland gehört DEM DEUTSCHEN VOLKE und nicht den Parteien! Die Parteien müssen endlich entmachtet werden, wenn die uns noch nicht mal fragen, ob wir den Euro überhaupt haben wollen.

    Es gibt politische Kräfte, die Deutschland Stück für Stück an Europa verraten, Stück für Stück wird uns die Unabhängigkeit weggenommen. Was Versailles 1918/1919 nicht schaffte, daß schafft jetzt die EU. Wir können das sehen, wenn wir in den Geldbeutel gucken: Das ist Geld einer nichtauthorisierten Fremdmacht, das uns Deutschen u.a. durch die Franzosen (Mitterand) aufgezwungen wurde. Der Versailler Vertrag 1918/1919 wirkt noch bis in unsere Zeit nach.

    Ich bin für eine Zusammenarbeit der Nationen in Europa, aber diese EU darf niemals als Staat über dem Nationalstaat stehen – erst Recht nicht, wenn das Volk (“Alle Macht geht vom Volke aus.”) dies nicht ermächtigt hat. Europa darf ein Nationenverbund sein, aber niemals Staatscharakter haben.

    Für Freiheit und Demokratie – Dem Deutschen Volke verpflichtet!

  • Dietmar Stein:

    Der Gedanke der EG als Vorläufer der EU war, eine Gemeinschaft der Vaterländer zu schaffen und nicht eine zentralistisch regierten Einheit, deren Mitgliedsstaaten nur dann eigenständig sein dürfen, wenn es um Zahlungen zum Erhalt “erkrankter” anderer Mitglieder geht.

    Die subjektive Perspektive läßt die EU Kommission, im Volksmund nicht zu Unrecht schon als EU Regierung bezeichnet, nur dann aktiv werden, sobald es um das Wohl ihrer Lobby geht, um fadenscheinige Erlasse und Bestimmungen, die mehr den Zweck eines Alibis denn der Regulierung oder gar Verbesserung von Zuständen angeht.

    Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie viele Mitgliedsstaaten sich an gemeinsam getroffene Vereinbarungen / Gesetze halten, wie viele nicht, denn letztere werden weder zur Rechenschaft gezogen oder auf ihre Verpflichtung zur Einhaltung von Verträgen hingewiesen, noch aus der EU entlassen.

    Diejenigen Mitglieder, die jedoch am Grundgedanken und an Pflichten und Auflagen festhalten, diese leisten und einhalten, finanzieren die anderen mit und Strafen ihre eigenen Bevölkerung damit.

    Nicht zuletzt ist es ein Schlag ins Gesicht für die Länder, die die Bail-Out-Klausel einhalten, wenn in Pleitestaaten – welche in Saus und Braus leben und nicht nur gelebt haben – gegen Auflagen demonstriert wird, wie auch gegen die Ermahnung zur Einhaltung ihrer Pflichten als EU-Mitgliedsstaat.

    Während die wirtschaftlich starken Mitglieder immer mehr an Stärke verlieren, schlagen sich die Trittbrettfahrer den Bauch voll und hoffen, dass die wirtschaftliche Stärke ihrer Ernäher unendlich ist.

    Ist sie aber nicht.

    “Randstaaten”, wie die Schweiz, welche kein EU-Mitglied sind, den Euro nicht als Währung akzeptieren und führen, weisen nicht nur eine wirtschaftliche Stabilität auf, die sich am fast gleichbleibenden Preis von Konsumgütern und anderen Indikatoren ablesen läßt, sondern auch beängstigend steigende Einwanderungszahlen auf, so wie die Schweiz im Zeitraum von 2006 bis 2009 eine Verdreifachung der deutschen Einwanderer verzeichnen konnte …

    Liebe Politiker unserer “Regierung” – ist es nicht eher ein Außenposten der EU? – das einzige, was Deutschland einmal von der EU bleiben wird, ist die Ehre, dass Licht ausschalten zu dürfen.

  • gerlach:

    ja ja alternativlos–dies aus dem mund unserer kanzlerin.
    sie ist in der ddr gross geworden,so wie ich……..alternativlos ist diktatur!!eine demokratische politik besitzt immer alternativen!!wieso dann noch parteien?
    jeden tag neue hiobsbotschaften!!
    herr hankel,was raten sie den lesern hier nun zum geld-sind aktien sicher?rohstoffe?
    hatte ihren brief als dritter bereits unterschrieben..das sagt alles!!
    ihnen alles gute

  • Rüdiger Schenk:

    Ich bin nicht grundsätzlich gegen den Euro.

    Ich möchte aber eine wirklich unabhängige Zentralbank mit wenig Inflation.
    Ich möchte keine colbertistische Wirtschaftregierung in Brüssel.
    Ich möchte keine Transfer-Union, die das korrekt Wirtschaften bestraft und schlechtes Wirtschaften belohnt.
    Ich möchte ordentlich wirtschaftende Regierungen.
    Lieber gar keine Währungsunion als eine schlechte.

    Demokratiedefizit
    —————–
    Warum eigentlich gelingt uns die Haushaltssanierung in unserem eigenen Lande nicht mal ?
    Warum eigentlich läßt sich nicht nur Frau Merkel über den Tisch ziehen – warum steht das ganze Kabinett und die Regierungsfraktionen bereit, so einen Unfug abzunicken ?
    Fehlt ihnen Sachverstand, oder wissen sie nicht ganz genau was hier passiert ?

    Und was können wir tun ? – In dreieinhalb Jahren ein Kreuzchen machen.
    Wir sind doch laut Grundgesetz der Souverän in diesem Lande.
    Ich komme mir als Souverän so vor wie weiland die Merowingerkönige, die von ihren Hausmeiern entmachtet wurden.

    Principal-Agent-Problem
    Fehlt unseren Politikern nicht manchmal der Mut ?
    Ist es nicht so, daß sie fürchten, für mutige Entscheidungen durch Polit-Kampagnen anderer Parteien oder später an der Wahlurne betraft zu werden ?
    Geht man nicht deswegen lieber Entscheidungen, die kurzfristig unangenehm aber langfristig sinnvoll sind, aus dem Weg ? – So werden aus 8, 22, dann 150 Milliarden. Wir kennen das von der Hypo-Real-Estate. Lieber immer ein Scheibchen nachlegen, als der Zerstörer der EU oder derjenige, der Bankenzusammenbrüche riskiert hat, dazustehen.

    Wäre es für so einen Politiker nicht einfacher, wenn er sich bei unangenehmen Angelegenheiten auch mal auf die Entscheidung seines Souveräns stützen könnte ?

  • Ralf Leppla:

    Lieber Herr Prof. Hankel,
    kurz gesagt: ich teile ihre Ansichten voll und ganz;ich bin gegen den Euro, heute und bereits vor 10 Jahren. Die Unterschiede der Länder sind einfach zu groß . Die Frage, die sich stellt ist : Wie kann man dem begegnen? Nennen sie mir mal eine politische Partei, die sich gegen den Euro stellt bzw. die diesem Treiben ein Ende bereitet? Jede Partei erachtet die Griechenlandhilfen als ALTERNATIVLOS (!?). Wie geistig arm ist diese Gesellschaft, wenn sie so etwas behauptet. Ich habe mein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Mainz abgebrochen. Warum ? Ich kam mir vor wie in der Außenstelle der Marketing Abteilung der Bundesregierung. Ich teile nicht die Ansichten, die das Lehrpersonal als wissenschaftliche Lehre verkauft. Einfach lächerlich. Sie wissen , daß dort auch eine Wirtschaftsweise lehrt… .Ein netter lieber Brief reicht da nicht…, wo ist der Widerstand in der Bevölkerung? Nichts zu sehen oder zu hören…, für die meisten gehts weiter wie eh und je, und die “Kollateralschäden” die sich nach und nach zeigen, interessieren niemanden, die polnische Altenbetreuerin ist froh, hier in der Pflege einen Job gefunden zu haben, viele Leute haben ihren Job, der Prof. verdient sein Geld/Pension, ob mit oder ohne Euro, so wie der Bankmanager, Politiker, Lehrer usw.,Widerstand zwecklos, die Dinge laufen weiter, mit Widerstand oder ohne. Das Traurige ist, daß Sie, ihre Kollegen Starbatty usw. daran nichts ändern werden. Passen Sie auf , daß sie in ihrem Wirken nicht wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt verhaftet werden…, Ihnen alles Gute !