Es war einmal… der €uro
Das Euro-Abenteuer geht zu Ende
Es war einmal der Euro
Geldherrschaft
Es war einmal der Euro
Deutschland wählt

Sollte über die „EU-Rettungspakete“, verbürgt aus unseren Steuergeldern, per Volksentscheid entschieden werden?

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GIPFEL-GEFLÜSTER in der Jungenfreiheit

Wann immer sich Frankreichs Marianne, verkörpert durch Staatsschauspieler Nicolas Sarkozy und der deutsche Michel in ihrer besten Hosenrolle  gespielt von Angela Merkel, auf Gipfelniveau zum Tete à Tete treffen, um Europa zu retten, verwandelt sich dieses in etwas anderes, wie die Micky Maus bei Walt Disney erst in den Kater und dann in den Löwen.

Vor 18 Monaten war es Griechenland, das gerettet werden musste, letzten Sommer der von  Staatspleiten ins Zwielicht gerückte Euro, jetzt sind es die Banken. Doch dem Zuschauer ist nicht zum Lachen. Mit jedem neuen Rettungsobjekt wird  die Sache teurer. Für Griechenland reichten 120 Mrd Euro, für den Euro mussten schon 750Mrd Euro bereit gestellt werden. Für die Banken-sanierung ist auch das noch zu wenig. Noch weiß – oder sagt –  niemand genau, wieviel dafür   gebraucht wird. Es geht ja erstens um  ihre „Re-Kapitalisierung“ und zweitens ihre vom früheren  Gesundheits- und jetzigen Wirtschaftsexperten Rösler entdeckte „Re-Solvenz“.

Erstere könnte man berechnen, wenn man wüsste, wieviel stille Reserven die Banken  vor ihren Prüfern entweder verstecken oder aus Alibigründen (wie beim letzten Stresstext) vortäuschen; letztere überhaupt nicht, weil niemand weiß, wie viel verängstigte Menschen  – im amtlichen Sprachgebrauch sind es  “profitgierige Spekulanten“ –  von ihren Konten noch abheben wer-den, um ihr Erspartes für den Rest des Lebens zu retten.  Doch eine Arbeitsteilung zeichnet sich schon ab: Für die Re-Kapitalisierung der Banken darf der Steuerzahler aufkommen, für ihre Re-Solvenz der Sparer, denn Europas Notenbank wird Noten drucken, was die Presse hergibt – denn wenn es um die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit der Banken geht, kennt sie keine Grenzen. Und die Inflation? Diese  findet in der Krise nicht statt. Was aber wenn doch? Hatten wir nicht schon das passende Wort dafür: „Stagflation“ ? Nur konnte man sie bisher nicht  bekämpfen, denn den gleichzeitig sowohl  hohen wie niedrigen Zins – den einen zur Abwehr der Inflation, den anderen, um die Stagnation zu überwinden – hat noch kein Nobelpreisträger der Ökonomie erfunden.

Arme Retter: Sie  hätten  es so einfach. Weder bankrotte Staaten noch insolvente Banken können eine Währung kaputt kriegen.  Auch nicht den Euro. Sie können nur selber an der Währung kaputt gehen, wenn sie sich an ihr versündigen! Wissen das die Euro- Retter nicht? Oder geht es ihnen beim Gipfel-Geflüster um ganz was anderes ?

Kommentieren

  • Ulrich Dittmann:

    “In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine
    revolutionäre Tat.” konstatierte einst George Orwell. So ist es.

    Wer sich nicht scheut die Wahrheit auszusprechen wie beispielsweise Prof.Dr. Hankel in der JF, oder das ´Aktionsbündnis Direkte Demokratie`, wird diffamiert und stigmatisiert – und man versucht mit aller Macht solchen Meinungsäußerungen/Bewegungen einen Maulkorb zu verpassen.

    Fakten:
    Mit Steuergeldern spielt man nicht. Doch Merkel & Co. verzocken ungerührt
    Milliarden. Eher legt ein herrenloser, hungriger Straßenhund einen Wurstvorrat
    an, bevor die bekannten EU-Schuldenländer effiziente Sparmaßnahmen
    ergreifen.
    Nach den entlarvenden verbalen Entgleisungen des Kanzleramtsministers
    Pofalla „Lass mich mit so einer Scheiße in Ruhe!“ gegenüber
    CDU-Parteifreund Bosbach , betreff Wertschätzung der Gewissensfreiheit,
    resp.Gewissenspflicht von Politikern bei der Abstimmung am 29.09.2011
    im Bundestag über weitere EU-Hilfen Deutschlands, kann man nur noch
    schlussfolgern:
    Wir werden in Deutschland von einer Bande GEWISSENLOSER
    Lobbyisten der Mafia-Banken und Politiker-Global-Marionetten regiert –
    besser gesagt, drangsaliert und terrorisiert, die Deutschland mit Gewalt zu
    Grunde richten wollen. Und das seit Jahrzehnten.
    Keine der etablierten Parteien hat sich hier in der Vergangenheit mit
    Ruhm bekleckert, sich ernsthaft bemüht die Interessen des deutschen
    Volkes zu vertreten.

    Die EU-Krise begann ursächlich mit der Abschaffung der nationalen Währungen,
    hier der stabilen DM. Jetzt pfuscht man mit dem Faß-ohne-Boden-Plan – dem
    Volk hausierend als Terminologie “Rettungsschirm” feilgeboten – nur noch an
    den Symptomen herum.
    Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger, Versicherungsvertreter verkaufen
    Versicherungen – und unsere “Volksvertreter” verkaufen das Volk.
    Festzuhalten ist aber auch: Es darf sich keiner beschweren, der die
    etablierten Parteien gewählt hat – und (leider) wahrscheinlich auch weiter
    wie unter einem genetischen Zwang besessen, wählen wird. Da können unsere
    “Volksvertreter” wieder und wieder dem naiven, braven Michel noch so tüchtig
    in den Hintern treten. In leichter Abwandlung lässt der schöne Spruch
    grüßen: “Die dummen Kälber wählen ihre Metzger selber”. Jedes Volk hat
    letztlich wohl die Regierung die es auch verdient.-

    Also bitte kein Klagen, Jammern und empörtes Aufjaulen mehr – denn:
    ´Die Großen sind nicht durch sich selbst groß, sondern durch die anderen,
    durch alle die, denen es ein Entzücken bereitet, sie als groß zu erklären.
    Durch vieler Leute Würdelosigkeit entsteht diese eine überragende Ehre und
    Würde. Nur durch vieler Leute Kleinheit und Feigheit entsteht diese auf
    einem Punkt aufgehäufte Summe von Größe und durch vieler Leute Verzicht auf
    Macht, diese gewaltige Macht. Ohne Gehorsam ist der Befehlshaber und ohne
    Diener ist der Herr nicht möglich.´(Robert Walser, Vorwort zu Johannes)

    Es sei in diesem Zusammenhang allen TEuro-Kritikernn nur noch explizit zu
    empfohlen, nicht (auch) immer diese volksverdummende, sophistische
    Terminologie “Rettungsschirm” zu verwenden/nachzuplappern, sondern das Kind
    beim Namen zu nennen.
    Es muß auch begrifflich deutlich gemacht werden, um was sich da handelt -
    das ist kein “EFSF-Rettungsschirm” sondern ein FASS-OHNE-BODEN-PLAN
    indem die Zukunft Deutschlands ertränkt wird. Und das sollten wir SO
    unmißverständlich auch immer wieder und wieder deutlich artikulieren.
    Siehe auch: http://hallo-nachbar.info/?p=10072

  • herkules:

    Ich bin gespannt wann der “Deutsche” Michel endlich auf die Strasse geht und das ganze Pack zum Teufel jagt.

  • Das Führungspersonal und deren Handlanger sind keine armen Retter, sondern wertlose Bürger, die sich einen Platz in unwahren Geschichtsbüchern re servieren.

    Hat Menschheit jedes Gefühl zu den natürlichen Schöpfungsprinzipien verloren und was pder wie werden unsere Spezies in einer Generation der wirklich höchsten Evolutionsstufe erleben?

    Warum ist Menschheit unfähig, Aussagen der Medien zu ignorieren?

    “Verfassungsbeschwerden unbegründet”
    Der Prozessbevollmächtigte des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Franz Mayer von der Universität Bielefeld, unterstrich einleitend, dass schon erhebliche Zweifel an der Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerden bestünden, sie jedenfalls aber unbegründet seien. Demokratie sei natürlich ein tragendes Staatsstrukturprinzip des Grundgesetzes von überragender Bedeutung. Die Beschwerdeführer aber würden sich auf ein neuartiges Recht berufen, das bisher gar nicht existiere, nämlich ein umfassendes Grundrecht auf Demokratie.
    http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/35020850_kw27_bvg_griechenland/index.html

    „Falls das amerikanische Volk die Kontrolle und die Herausgabe seiner Währung jemals Banken übertragen sollte, werden diese – und die Firmen, die sich um sie herum bilden – dem Volk zuerst mittels Inflation und dann über Deflation so lange dessen Eigentum wegnehmen, bis die Kinder auf dem Kontinent, den ihre Väter einst in Besitz genommen haben, obdachlos aufwachen. Die Berechtigung zur Herausgabe von Geld soll den Banken weggenommen und auf den Kongreß und das Volk zurückübertragen werden. Ich glaube ernsthaft, dass Banken mit dem Recht, Geld herauszugeben, gefährlicher für die Freiheit sind, als stehende Armeen.“
    Thomas Jefferson (1743-1826), dritter Präsident der Vereinigten Staaten und Hauptverantwortlicher für die Ausarbeitung der Unabhängigkeitserklärung vom 04.07.1776